Warum Till das baut

Unser digitales Zuhause

Alles, was uns wichtig ist, an einem sicheren Ort. Dokumente, Passwörter, Verträge, Wissen — automatisch sortiert, geschützt und immer griffbereit. Mit eigener KI, die nur für uns arbeitet.


Warum das nötig ist

Wir haben Daten überall verteilt. Versicherungsunterlagen in der Schublade, Rechnungen im E-Mail-Postfach, Passwörter auf Zetteln oder im Kopf, Fotos auf drei verschiedenen Geräten, Verträge irgendwo in einer Cloud, medizinische Befunde als Scan auf dem Handy, Steuerunterlagen beim Steuerberater und in Ordnern im Keller.

Es funktioniert — irgendwie. Aber wenn man etwas wirklich braucht, sucht man. Und wenn einem von uns etwas passiert, muss der andere wissen, wo alles liegt.

Wie es jetzt ist

  • Dokumente auf 5+ verschiedenen Plattformen
  • Passwörter im Kopf oder auf Zetteln
  • Fotos bei Apple, Mails bei Google
  • Wichtige Unterlagen in Schubladen
  • Wenn Till ausfällt: Chaos
  • Monatliche Kosten an Cloud-Anbieter
  • Kein Überblick, was wo liegt

Wie es werden soll

  • Alles an einem Ort, durchsuchbar
  • Passwörter sicher im eigenen Tresor
  • Dokumente sortieren sich automatisch
  • Eigene KI statt ChatGPT von fremder Firma
  • Alles auffindbar, auch ohne Till
  • Keine laufenden Cloud-Kosten
  • Ein Login, ein System, alles sortiert

Stell dir vor, wir hätten ein Haus, in dem jedes Dokument, jede Rechnung, jeder Vertrag und jedes Passwort seinen festen Platz hat. Nicht in einer App von Google oder Microsoft — sondern bei uns. Auf unserer eigenen Hardware, in unserem eigenen Netzwerk. Und in diesem Haus wohnt eine KI, die uns beim Suchen, Sortieren und Verstehen hilft — aber niemandem sonst Zugang hat. Das ist TPOS.


Werkzeuge für den Alltag

TPOS ist kein Programm, das man öffnet und bedient. Es ist eine Sammlung von Werkzeugen, die im Hintergrund arbeiten und den Alltag einfacher machen.

Dokumente scannen & sortieren

Ein Brief kommt an — Rechnung, Arztbrief, Versicherung. Auf den Scanner legen, Knopf drücken. Das System erkennt automatisch, was es ist, gibt ihm einen Namen und legt es in den richtigen Ordner.

  • Rechnungen automatisch als "Rechnung" erkannt
  • Arztbriefe, Befunde, Laborwerte sortiert
  • Steuerdokumente fürs Jahresende griffbereit
  • Volltextsuche: "Zeig mir alle Rechnungen von 2025"

Passwörter sicher verwalten

Ein Ort für alle Passwörter, Zugangsdaten und PINs. Nicht bei Apple oder Google gespeichert, sondern in unserem eigenen Tresor. Funktioniert auf Handy, Tablet und Computer.

  • Eigener Passwort-Tresor (wie 1Password, aber unserer)
  • Geteilte Ordner: "Familie", "Finanzen", "Verträge"
  • Automatisch sichere Passwörter erzeugen
  • Notfall-Zugang wenn einer von uns ausfällt

Verträge digital unterschreiben

Vertrag am Computer erstellen, digital zur Unterschrift schicken, unterschrieben zurückbekommen — alles ohne Drucker, ohne Fax, ohne dass jemand extra vorbeikommt. Rechtssicher archiviert.

  • Mietverträge, Vollmachten, Einwilligungen
  • Per E-Mail versenden, am Handy unterschreiben
  • Automatisch gespeichert und zugeordnet
  • Kein Papier, kein Scannen hinterher

Alles durchsuchen

"Wann war der letzte Zahnarzttermin?" "Was hat die Versicherung im März geschrieben?" "Wo ist der Kaufvertrag?" Einfach fragen — das System durchsucht alle Dokumente und Mails.

  • Suche über alle Dokumente, Mails und Notizen
  • Funktioniert mit Stichworten oder ganzen Fragen
  • Die KI versteht, was gemeint ist
  • Ergebnisse in Sekunden statt Stunden

Mails an einem Ort

Alle E-Mail-Konten werden automatisch archiviert und durchsuchbar gemacht. Nie wieder "In welchem Postfach war das nochmal?" — egal ob mailbox.org, Gmail oder iCloud.

  • 6 Postfächer, ein Archiv
  • Alte Mails bleiben auffindbar
  • Suche über alle Konten gleichzeitig
  • Unabhängig vom Mail-Anbieter

KI als Helfer im Alltag

Brief an die Versicherung formulieren, Widerspruch aufsetzen, komplizierte Behördenpost verstehen — die eigene KI hilft, ohne dass man Daten an fremde Firmen gibt.

  • Texte zusammenfassen und erklären
  • Briefe und Anschreiben formulieren
  • Gespräche aufnehmen und transkribieren
  • Fachfragen beantworten mit Quellenangabe

Unsere eigene KI — was heißt das?

Du kennst ChatGPT — man tippt eine Frage, und eine künstliche Intelligenz antwortet. Das funktioniert gut, aber: Alles, was man eingibt, geht an Server von OpenAI in den USA. Man weiß nicht, wer mitliest. Für Privates ist das ein Problem.

Wir haben eigene Computer (die "Sparks" im Serverrack), auf denen dieselbe Art von KI läuft — nur eben bei uns zuhause, in unserem Netzwerk. Kein Wort verlässt unser Haus. Und wir können genau bestimmen, was die KI können soll.

Einfach gesagt: Wir haben unser eigenes ChatGPT zuhause. Es versteht Deutsch, kann Dokumente lesen, Gespräche in Text verwandeln und Fragen beantworten. Nichts davon geht ins Internet. Alles bleibt bei uns.

Was unsere KI kann

Texte verstehen

Die KI liest Dokumente und versteht den Inhalt. "Fass mir diesen 20-Seiten-Vertrag zusammen" — und du bekommst die wichtigsten Punkte auf einer halben Seite.

Sprache erkennen

Ein Gespräch aufnehmen — Telefonat, Besprechung, Diktat — und die KI macht daraus ein Textprotokoll. Mit Erkennung, wer was gesagt hat. Automatisch, in Minuten.

Fragen beantworten

"Was steht in unserem Mietvertrag zur Kündigungsfrist?" "Welche Versicherung deckt Wasserschäden ab?" Die KI durchsucht unsere Dokumente und gibt eine Antwort mit Quellenangabe.

Texte schreiben

Briefe formulieren, Widersprüche aufsetzen, Anschreiben an Behörden entwerfen — in der richtigen Sprache und im richtigen Ton. Auf Basis unserer eigenen Unterlagen, nicht aus dem Internet.

Nicht ein Modell, viele Spezialisten

So wie man für verschiedene Aufgaben verschiedene Werkzeuge braucht, haben wir verschiedene KI-Modelle. Ein schnelles für einfache Fragen. Ein gründliches für komplexe Analysen. Ein spezielles für Audioaufnahmen.

Alle laufen auf unseren eigenen Computern. Wir bestimmen, welches Modell für welche Aufgabe zuständig ist. Und wenn ein besseres Modell erscheint, tauschen wir es einfach aus — ohne Abo, ohne Vertrag.

Schnelles Modell Einfache Fragen, Zusammenfassungen
Gründliches Modell Verträge, Analysen, komplexe Fragen
Audio-Modell Gesprächsprotokolle, Diktate
Wissens-Modell Fachfragen, Recherche, Beratung

Was wir privat davon haben

Das ist der Teil, der den Alltag wirklich einfacher macht. Eigene Zugänge für uns beide, getrennte Bereiche, gemeinsame Ordner wo es Sinn ergibt. Du kannst alles finden, was dich betrifft, ohne Till fragen zu müssen.

Unser Dokumentenarchiv

Steuerbescheide, Versicherungspolicen, Grundbuchauszüge, KFZ-Papiere, Garantiebelege — alles gescannt, sortiert und durchsuchbar. Wenn der Steuerberater was braucht: drei Klicks statt drei Stunden suchen.

Ilka und Till haben jeweils eigene Ordner plus gemeinsame Bereiche. Drei getrennte Ablagen: Privat, Geschäft, Steuer.

Steuern & Finanzen Bescheide, Belege, Kontoauszüge
Gesundheit Befunde, Laborwerte, Medikamente
Haus & Wohnung Verträge, Versicherungen, Grundbuch
Vorsorge Vollmachten, Verfügungen, Testament

Unsere Daten, unsere Regeln

Das ist keine Cloud, in der man hofft, dass niemand mitliest. Das ist Hardware, die in unserem Haus steht, in unserem Netzwerk, hinter unserer Firewall.

Eigene Hardware

9 Geräte in einem Serverrack bei uns zuhause. Eigene Firewall, eigenes Netzwerk, eigener Speicher. Kein Rechenzentrum in den USA, kein Cloud-Anbieter, der Daten verkauft.

Verschlüsselt

Alle Verbindungen verschlüsselt. Passwörter im eigenen Tresor. Backup verschlüsselt bei einem deutschen Anbieter (Hetzner, Nürnberg). Selbst wenn jemand die Festplatte klaut: ohne Schlüssel nutzlos.

Stromausfall-sicher

Eine USV schützt alle Geräte bei Stromausfall. Genug Zeit, um alles sicher herunterzufahren. Kein Datenverlust, kein Absturz.

Was passiert, wenn die Hardware kaputt geht? Alle wichtigen Daten werden stündlich gesichert (Snapshots) und täglich verschlüsselt zu Hetzner nach Nürnberg übertragen. Im schlimmsten Fall: neue Hardware kaufen, Backup einspielen, alles ist wieder da. Wie ein Bankschließfach, nur digital.


Wo wir gerade stehen

Das Fundament steht. Die Hardware läuft, das Netzwerk ist eingerichtet, die ersten Bausteine sind an ihrem Platz. Jetzt wird Stück für Stück aufgebaut, was wir im Alltag nutzen.

9
Geräte im Netzwerk
5
Server-Bereiche
21
KI-Modelle bereit
4 TB
Speicher für KI
Erledigt
Hardware & Netzwerk aufgebaut
Alle 9 Geräte inventarisiert und eingerichtet. Eigene Firewall, eigener Speicher, sichere Verbindungen. Alles getestet und stabil.
Erledigt
Aufgeräumt & neu strukturiert
19 alte Programme entfernt, 60 GB Speicher befreit. 5 getrennte Bereiche eingerichtet: Gateway, Sicherheit, Arbeitsplatz, Geschäft, Privat.
Aktuell
KI-Modelle einrichten & testen
27 KI-Modelle heruntergeladen. Jetzt wird getestet, welches Modell für welche Aufgabe am besten funktioniert: schnelle Antworten, Dokumentenanalyse, Audiotranskription, Fachwissen.
Als nächstes
Backup absichern
Stündliche lokale Sicherung + tägliches verschlüsseltes Backup nach Nürnberg. Test-Wiederherstellung, damit es im Ernstfall funktioniert.
Danach
Wissens-Pipeline aufbauen
Die KI lernt unsere Dokumente kennen. Sie kann dann Fragen beantworten, die auf unserem eigenen Wissen basieren — nicht auf dem Internet.
Danach
Alles verbinden
Die einzelnen Werkzeuge werden verknüpft: ein Login für alles, automatische Abläufe, Benachrichtigungen bei wichtigen Ereignissen.
Danach
Auch für die Arbeit nutzen
Dieselbe Infrastruktur auch für Humanika: eigenes CRM, Dokumentenablage, Vertragsunterschriften, Schulungsplattform, Fach-KI für Pflegerecht — auf eigener Hardware statt bei externen Anbietern.
Danach
Privater Bereich ausbauen
Unser komplettes privates System: DMS für Steuern und Finanzen, Gesundheitsdaten, Versicherungen, Vorsorgedokumente. Für uns beide zugänglich, komplett getrennt vom Rest.

Warum das wichtig ist

Das hier ist kein Hobby-Projekt und kein Technik-Spielzeug. Es ist unsere digitale Infrastruktur — wie ein Haus, das man einmal richtig baut, damit man jahrelang gut darin leben kann.

Wenn einem von uns etwas passiert, findet der andere alles. Wenn wir mehr brauchen, wächst das System mit. Wenn eine Cloud-Firma ihren Dienst einstellt, betrifft uns das nicht.

Alles auf eigener Hardware. Keine monatlichen Cloud-Kosten. Keine fremden Augen auf unseren Daten. Unsere Regeln.