Alles, was uns wichtig ist, an einem sicheren Ort. Dokumente, Passwörter, Verträge, Wissen — automatisch sortiert, geschützt und immer griffbereit. Mit eigener KI, die nur für uns arbeitet.
Ausgangslage
Wir haben Daten überall verteilt. Versicherungsunterlagen in der Schublade, Rechnungen im E-Mail-Postfach, Passwörter auf Zetteln oder im Kopf, Fotos auf drei verschiedenen Geräten, Verträge irgendwo in einer Cloud, medizinische Befunde als Scan auf dem Handy, Steuerunterlagen beim Steuerberater und in Ordnern im Keller.
Es funktioniert — irgendwie. Aber wenn man etwas wirklich braucht, sucht man. Und wenn einem von uns etwas passiert, muss der andere wissen, wo alles liegt.
Stell dir vor, wir hätten ein Haus, in dem jedes Dokument, jede Rechnung, jeder Vertrag und jedes Passwort seinen festen Platz hat. Nicht in einer App von Google oder Microsoft — sondern bei uns. Auf unserer eigenen Hardware, in unserem eigenen Netzwerk. Und in diesem Haus wohnt eine KI, die uns beim Suchen, Sortieren und Verstehen hilft — aber niemandem sonst Zugang hat. Das ist TPOS.
Was man damit machen kann
TPOS ist kein Programm, das man öffnet und bedient. Es ist eine Sammlung von Werkzeugen, die im Hintergrund arbeiten und den Alltag einfacher machen.
Ein Brief kommt an — Rechnung, Arztbrief, Versicherung. Auf den Scanner legen, Knopf drücken. Das System erkennt automatisch, was es ist, gibt ihm einen Namen und legt es in den richtigen Ordner.
Ein Ort für alle Passwörter, Zugangsdaten und PINs. Nicht bei Apple oder Google gespeichert, sondern in unserem eigenen Tresor. Funktioniert auf Handy, Tablet und Computer.
Vertrag am Computer erstellen, digital zur Unterschrift schicken, unterschrieben zurückbekommen — alles ohne Drucker, ohne Fax, ohne dass jemand extra vorbeikommt. Rechtssicher archiviert.
"Wann war der letzte Zahnarzttermin?" "Was hat die Versicherung im März geschrieben?" "Wo ist der Kaufvertrag?" Einfach fragen — das System durchsucht alle Dokumente und Mails.
Alle E-Mail-Konten werden automatisch archiviert und durchsuchbar gemacht. Nie wieder "In welchem Postfach war das nochmal?" — egal ob mailbox.org, Gmail oder iCloud.
Brief an die Versicherung formulieren, Widerspruch aufsetzen, komplizierte Behördenpost verstehen — die eigene KI hilft, ohne dass man Daten an fremde Firmen gibt.
Das Herzstück
Du kennst ChatGPT — man tippt eine Frage, und eine künstliche Intelligenz antwortet. Das funktioniert gut, aber: Alles, was man eingibt, geht an Server von OpenAI in den USA. Man weiß nicht, wer mitliest. Für Privates ist das ein Problem.
Wir haben eigene Computer (die "Sparks" im Serverrack), auf denen dieselbe Art von KI läuft — nur eben bei uns zuhause, in unserem Netzwerk. Kein Wort verlässt unser Haus. Und wir können genau bestimmen, was die KI können soll.
Einfach gesagt: Wir haben unser eigenes ChatGPT zuhause. Es versteht Deutsch, kann Dokumente lesen, Gespräche in Text verwandeln und Fragen beantworten. Nichts davon geht ins Internet. Alles bleibt bei uns.
Die KI liest Dokumente und versteht den Inhalt. "Fass mir diesen 20-Seiten-Vertrag zusammen" — und du bekommst die wichtigsten Punkte auf einer halben Seite.
Ein Gespräch aufnehmen — Telefonat, Besprechung, Diktat — und die KI macht daraus ein Textprotokoll. Mit Erkennung, wer was gesagt hat. Automatisch, in Minuten.
"Was steht in unserem Mietvertrag zur Kündigungsfrist?" "Welche Versicherung deckt Wasserschäden ab?" Die KI durchsucht unsere Dokumente und gibt eine Antwort mit Quellenangabe.
Briefe formulieren, Widersprüche aufsetzen, Anschreiben an Behörden entwerfen — in der richtigen Sprache und im richtigen Ton. Auf Basis unserer eigenen Unterlagen, nicht aus dem Internet.
So wie man für verschiedene Aufgaben verschiedene Werkzeuge braucht, haben wir verschiedene KI-Modelle. Ein schnelles für einfache Fragen. Ein gründliches für komplexe Analysen. Ein spezielles für Audioaufnahmen.
Alle laufen auf unseren eigenen Computern. Wir bestimmen, welches Modell für welche Aufgabe zuständig ist. Und wenn ein besseres Modell erscheint, tauschen wir es einfach aus — ohne Abo, ohne Vertrag.
Im Alltag
Das ist der Teil, der den Alltag wirklich einfacher macht. Eigene Zugänge für uns beide, getrennte Bereiche, gemeinsame Ordner wo es Sinn ergibt. Du kannst alles finden, was dich betrifft, ohne Till fragen zu müssen.
Steuerbescheide, Versicherungspolicen, Grundbuchauszüge, KFZ-Papiere, Garantiebelege — alles gescannt, sortiert und durchsuchbar. Wenn der Steuerberater was braucht: drei Klicks statt drei Stunden suchen.
Ilka und Till haben jeweils eigene Ordner plus gemeinsame Bereiche. Drei getrennte Ablagen: Privat, Geschäft, Steuer.
Warum das sicher ist
Das ist keine Cloud, in der man hofft, dass niemand mitliest. Das ist Hardware, die in unserem Haus steht, in unserem Netzwerk, hinter unserer Firewall.
9 Geräte in einem Serverrack bei uns zuhause. Eigene Firewall, eigenes Netzwerk, eigener Speicher. Kein Rechenzentrum in den USA, kein Cloud-Anbieter, der Daten verkauft.
Alle Verbindungen verschlüsselt. Passwörter im eigenen Tresor. Backup verschlüsselt bei einem deutschen Anbieter (Hetzner, Nürnberg). Selbst wenn jemand die Festplatte klaut: ohne Schlüssel nutzlos.
Eine USV schützt alle Geräte bei Stromausfall. Genug Zeit, um alles sicher herunterzufahren. Kein Datenverlust, kein Absturz.
Was passiert, wenn die Hardware kaputt geht? Alle wichtigen Daten werden stündlich gesichert (Snapshots) und täglich verschlüsselt zu Hetzner nach Nürnberg übertragen. Im schlimmsten Fall: neue Hardware kaufen, Backup einspielen, alles ist wieder da. Wie ein Bankschließfach, nur digital.
Der Fahrplan
Das Fundament steht. Die Hardware läuft, das Netzwerk ist eingerichtet, die ersten Bausteine sind an ihrem Platz. Jetzt wird Stück für Stück aufgebaut, was wir im Alltag nutzen.
Das hier ist kein Hobby-Projekt und kein Technik-Spielzeug. Es ist unsere digitale Infrastruktur — wie ein Haus, das man einmal richtig baut, damit man jahrelang gut darin leben kann.
Wenn einem von uns etwas passiert, findet der andere alles. Wenn wir mehr brauchen, wächst das System mit. Wenn eine Cloud-Firma ihren Dienst einstellt, betrifft uns das nicht.
Alles auf eigener Hardware. Keine monatlichen Cloud-Kosten. Keine fremden Augen auf unseren Daten. Unsere Regeln.